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Tagespflege in Ilsfeld
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Tagespflege
bedeutet, Betreuung der Gäste von morgens bis abends in unserer
Tagespflegeeinrichtung. fachlich gut ausgebildetes Personal begleitet und
versorgt die Gäste während des Tages, abends kehren Sie in ihre Wohnung
zurück. Ältere Menschen können gesellige Stunden erleben und ihre
geistigen und körperlichen Kräfte stärken. Pflegende Angehörige
können Erholung und Freiräume finden. Für Menschen, die tagsüber Hilfe
und Pflege brauchen, abends und nachts aber lieber in den eigenen vier
Wänden sein wollen, ist die Tagespflege des Arbeiter-Samariter-Bundes in
Ilsfeld das richtige Angebot. Sie gewährleistet den ganzen Tag über
nicht nur die Pflege und Betreuung der Gäste, sondern bietet ihnen
auch sinnvolle Beschäftigung ganz nach den individuellen Fähigkeiten und
Intersessen: Basteln, Spielen, Ausflüge, Spaziergänge, singen und
vorlesen. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geboten, sich sowohl körperlich
als auch geistig fit zu halten. Zur Auswahl stehen Seniorengymnastik mit
Bewegungstraining, ebenso Rate- und Wortspiele als auch Gedächtnistraining.
Selbstverständlich werden auch medizinisch-pflegerische Maßnahmen –
nach Anordnung des Hausarztes – durchgeführt. Dazu gehören z.B. die
Medikamenteneinnahme und die Inkontinenzversorgung. Die Tagespflegegäste
werden vom Fahrdienst morgens abgeholt und am späten Nachmittag wieder
nach Hause gebracht. Versorgt werden die Gäste in der Tagespflege mit
einem zweiten Frühstück, einem Mittagessen und einem Nachmittagskaffee. Geöffnet
ist die Tagespflege von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Ein
Besuch der Tagespflege ist von einem bis fünf
Tage die Woche möglich.
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Sie benötigen weitere Informationen ? Oder wünschen ein
unverbindliches Beratungsgespräch ? Tagespflege
Ilsfeld Brückenstraße 5/1 74360 Ilsfeld Telefon:
07062 / 979296 Telefax: 07062 / 979316 Email:
Tagespflege@asb-lauffen.com Rufen Sie uns an:
07062/ 979296 Ihre
Ansprechpartnerin: Frau Gudrun Pohl Oder schicken Sie uns
eine E-mail an : Tagespflege@asb-lauffen.com
| Tagespflege in der Ilsfelder Seniorenwohnanlage offiziell
eingeweiht – Gedächtnistraining und Gymnastik |
Wo
seit Montag ältere Menschen betreut werden, gab´s am Freitag
morgen Sekt und Häppchen und viele Reden: In der
Seniorenwohnanlage wurde die Tagespflege des
Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) offiziell eingeweiht.
Knallig-gelb leuchten die Vorhänge in den nagelneuen Räumen.
Sie passen so richtig zur fröhlichen Stimmung der zahlreichen Gäste.
Unter ihnen zum Beispiel Marianne Wonnay, die Landesvorsitzende
des ASB in Baden-Württemberg. Sie betont, wie wichtig der
Vorrang ambulanter Hilfen vor stationären Angeboten ist. „Ich
hoffe, dass sich die Menschen hier wirklich einige Stunden zu
Hause fühlen.“
Zwölf Menschen werden werktags zwischen 8 und 16 Uhr von
Mitarbeitern des ASB-Regionalverbandes Lauffen-Kraichgau
betreut. Zum Beispiel mit Gedächtnistraining und Gymnastik.
Sechs Plätze sind bereits belegt. Die restlichen zu besetzen
sei kein Problem, sagt die Lauffener ASB-Geschäftsführerin
Erika Lippoth. Kein Wunder – steht doch im Kreispflegeplan des
Landkreises Heilbronn, dass es gerade im südöstlichen Teil
viel zu wenig Plätze in der Tagespflege gibt. Deshalb freut
sich Martin Erdmann, Altenhilfe-Fachberater im Landratsamt:
„Wir sind heute einen guten Schritt weitergekommen.“
Der ASB hat die Ilsfelder Einrichtung für 500 000 Euro vom
Investor, der Firma GBS Komfortbau, gekauft und dafür vom Land
einen Zuschuss von 271 000 Euro und vom Landkreis 135 700 Euro
erhalten. Inzwischen sind zur Freude von GBS-Geschäftsführer
Manfred Seifert übrigens auch alle elf seniorengerechten
Wohnungen, die im selben Komplex untergebracht sind, verkauft
und bezogen. Klar, dass deren Bewohner sich die
Tagespflege-Einweihung nicht entgehen lassen.
Die Menschen werden immer älter – „diese demographische
Entwicklung ist eine unserer größten Herausforderungen“,
betont Festrednerin Johanna Lichy, Staatssekretärin im baden-württembergischen
Sozialministerium. Auch ihr ist der Grundsatz „ambulant vor
stationär“ wichtig – doch dessen ungeachtet steige der
Bettenbedarf im stationären Bereich. Damit spricht sie auch das
Thema Ilsfelder Pflegeheim an, das neben Seniorenwohnanlage
gebaut werden soll. Zwar liegt die Bedarfsbestätigung für 37
Plätze vor, doch die endgültige Förderzusage steht noch aus.
Lichy verspricht: „Wir werden uns bemühen, dass wir Ihnen
bald Ihr Pflegeheim im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten
realisieren.“ ASB-Kreisgeschäftsführer Rainer Holthuis
hofft, dass 2004 mit dem Bau begonnen werden kann.
Bürgermeister Thomas Knödler erinnert daran, wie schwer es den
früheren Grundstücksbesitzern gefallen war, ihre Gärtchen für
die Seniorenwohnanlage an die Gemeinde zu verkaufen, die das Gelände
dann an die GBS veräußert hatte. Er bedankt sich nochmals sehr
herzlich bei diesen, die Umsetzung des Projektes vor die
Eigeninteressen gestellt zu haben und damit dieses erst ermöglicht
zu haben. Bedauert hat er, dass dieses Selbstverständnis leider
nicht immer und überall anzutreffen ist. Das Areal sei schon
von seinem Vorgänger Herrn Bürgermeister a. D. Eugen Härle
als „kleines Paradies“ bezeichnet worden. „Ich würde mich
freuen, wenn das so bleiben würde.“ Den Neubau sieht Knödler
als „Ort der Kommunikation“. Besonders freut es ihn, dass überlegt
werde, einen Pflege-Förderverein ins Leben zur rufen.
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